Über das Projekt

Das Projekt in Götzens zeigt, wie unterschiedlich zwei Dachflächen desselben Anwesens sein können – und wie man trotzdem ein stimmiges Gesamtsystem daraus baut. Am steilen Ziegeldach des Haupthauses wurden die Module mit Metalldacersatzziegeln befestigt; direkt über dem Eingangsbereich wurde zusätzlich ein Schneerechen montiert, um im Winter unkontrollierte Schneeabgänge zu verhindern. Auf der angrenzenden Garage mit Bitumen-Flachdach entstand eine Ost-West-Konstellation, die den Tagesertrag gleichmäßig verteilt. Da beide Dachflächen unterschiedliche Ausrichtungen und Neigungen haben, kamen Moduloptimierer zum Einsatz: Sie ermöglichen es, die verschiedenen Strings zusammenzuführen und Ertragsverluste durch Mismatch zu vermeiden. Ergänzt durch eine manuelle Notstromumschaltung und einen 11,52 kWh Speicher ist das System trotz seiner Komplexität auf Alltagstauglichkeit und Sicherheit ausgelegt.